Der erlkonig

Der Erlkonig - 1980 en 1983

 

Beide werken zijn gebaseerd op het gedicht “Erlkönig” van J.W. Goethe

 

Op allebei de werken zie je een paard, een vader, zijn kind en de grote handen van de dood; in het werk van 1983 is ook het wit gezicht van de dood te zien.

 

Er bestaan meerdere muzikale uitvoeringen van dit gedicht op muziek gezet door Schubert, zoals gezongen door tenor Ian Bostridge, aan piano begeleid door Julius Drake: Youtube

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

Er ist der Vater mit seinem Kind;

Er hat den Knaben wohl in dem Arm,

Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

 

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?

Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?

Den Erlköning mit Kron’ und Schweif?

Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

 

“Du liebes Kind, komm, geh mit mir!

Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;

Manch bunte Blumen sin dan dem Strand,

Meine Mutter hat manch gülden Gewand”;

 

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,

Was Erlenkönig mir leise verspricht?

Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;

In dürren Blättern säusselt der Wind.

 

“Willst, feiner Knabe, du uit mir gehn?

Meine Töchter sollen dich warten schön;

Meine Töchter füfren den nächtlichen Reihn,

Und singen und wiegen und tanzen dich ein”.

 

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort

Erlkönigs Töchter am düstern Ort?

Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau:

Es scheinen die alten Weiden so grau.

 

“Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt,

Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt”.

Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!

Erlkönig hat mir ein Leids getan!

 

Dem Vater grauset’s, er reitet geschwind,

Er hält in Armen das ächzende Kind,

Erreicht den Hof mit Mühe und Not;

In seinen Armen das Kind war tot.

 

Bron J.W. Goethe: ‘Gedichte Auswahl’

Ph. Reclam Jun. Stuttgart

 

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